AB Inbev holt sich Dosen zurück

AB Inbev geht in den USA offenbar auf Nummer sicher und kauft laut einer heute veröffentlichten Mitteilung eine 49,9%- Beteiligung an Dosenwerken wieder zurück - für rund 3 Mrd US-Dollar, etwa 2,56 Mrd Euro. 

Per Ende 2020 hatte die weltweit größte Braugruppe (500 Mio hl) die Minderheitsbeteiligung an ein von Apollo Global Management geführtes Investorenkonsortium verkauft, auch um Schulden aus der SAB-Übernahme in 2016 abzufedern. Jetzt zog der Konzern eine Rückkaufsoption. Der Deal wurde laut AB Inbev “cash-on-hand ” bezahlt, also aus der Barkasse.

Die Transaktion soll im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Für AB Inbev steht nach den erratischen Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump viel auf dem Spiel; Beobachter werten den aktuellen Schritt als Versuch, Versorgungssicherheit zurückzuerlangen und die komplette Kontrolle über die sieben Produktionsstätten in sechs US-Bundesstaaten zu erlangen.

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