Der Schaumweinhersteller Henkell Freixenet hatte es schon 2024 nicht leicht. Aufgrund einer schlechten Ernte wegen einer Dürre in der Region Penedès war nicht nur die Produktion des Cavas beeinträchtig. Auch die Preise mussten angehoben werden. In Deutschland und anderen Ländern trübte allein dies die Geschäfte. Für 2025 sieht es nicht rosiger aus. Die drohenden US-Zölle lassen nichts Gutes erwarten.
Henkell-Freixenet-Lenker Andreas Brokemper sieht die Lage kritisch. 2024 stieg der Umsatz netto um knapp 1,5 % auf 1,248 Mrd. Euro. Inklusive Sekt- und Branntweinsteuer um 1 % auf 1,493 Mrd. Euro. Auch wenn keine Gewinnzahlen genannt werden, Gewinn hat die Gruppe, die den Geschwistern Alfred und Ferdinand Oetker gehört, gemacht, sagt Firmenlenker Brokemper.
