Die zuletzt noch rund 250.000 hl Bier große Mauritius-Brauerei in Zwickau hat Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Chemnitz hat das vorläufige Insolvenzverfahren heute eröffnet und Henry Girbig zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
2018 hatte Dinkelacker-Schwaben-Bräu die Mehrheit an der Mauritius Brauerei übernommen. Als Minderheitsgesellschafter und Geschäftsführer ging seinerzeit der langjährige Oettinger-Geschäftsführer Jörg Dierig mit an Bord. Die bis dato agierenden Gesellschafter Rainer Otto und Werner Weinschenk stiegen komplett aus. Rückwirkend zum 1. Januar 2023 verkaufte Dinkelacker die Mauritius-Anteile an Dierig, der damit zum Alleingesellschafter aufstieg.
Aus dem finanziellen Trouble kam die auf Kante und Handelsmarken genähte Mauritius nie richtig raus. U.a. produziert das Haus Rewes Ost-Biereigenmarke Kosmonaut.
