Sprithöker holt CVH-Marken

Die Importfirma Sprithöker mit Sitz in Ahrensburg bei Hamburg ist auf dem Weg, national bedeutender zu werden. Die Ahrensburger melden einen Markenzugang nach dem anderen. Es begann 2022 mit der Übernahme der Marken der italienischen Lucano-Gruppe (zuvor bei Underberg), der Spacegrace Distilling Company New Zealand, der irischen Pearse Lyons (Whisky, Gin, Wodka). Dann ging es weiter mit den von Andreas Herb 2023 abgegebenen Gins Puerto Indias und Silent Pool der rumänischen Alexandria Group. 2024 dann der portugiesische Spiriutosenvermarkter Casa Redondo, die US-Rye- und Bourbon-Whiskeys von Infinitum Spirits, der Likör-Marke Safari (Casa Redondo, zuvor Diageo), der Rums Papa‘s Pilar der Hemingway Rum Company, der Hollywood-Vodka Meili

Der neueste Zugang für 2025 ist der bedeutendste. Christian Schwarzmann, langjähriger Diageo-Manager und nun Europachef von CVH Spirits (dem abgespaltenen Spirituosengeschäft des Großbrauers Heineken), kennt den Markt und auch die Akteure. Eingefädelt haben soll das Ganze Sven Köcher, der gemeinsam mit Michael Meier der Macher von Sprithöker ist. Für Sprithöker sind die CVH-Marken ein großer Schluck. Im CVH-Portfolio sind interessante Whisky-Marken wie Bunnahabain, Deanston, Tobermory, Ledaig und Black Bottle. Die verliert ab 1. März wie schon bei Luciano ganz am Anfang die Semper Idem-Underberg-Vertriebstochter Diversa. Schwarzmann hat sich laut INSIDERN gegen Underberg entschieden, weil er den Premiumweg gehen und einen Partner wollte, bei dem seine Marken im Fokus stehen. 

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