Wachenheim: Umsatzplus bei Absatzminus

Der Schaum- und Perlweinhersteller Schloß Wachenheim meldet für das Geschäftsjahr 2023/2024 (endete am 30. Juni) ein Absatzminus von 5,2 % auf 221,5 Mio Flaschen (0,75 Liter). Absatz verloren hat Schloß Wachenheim in Deutschland (minus 4,3% auf 78,5 Mio Flaschen) und Frankreich (minus 17,5 % auf 51,5 Mio Flaschen).

Der Umsatz der Gruppe, deren Hauptabsatzmärkte Deutschland, Frankreich und Ost-/Mitteleuropa (Absatz dort auch dank Zukäufen leicht verbessert auf 96 Mio Flaschen) sind, stieg um 3,7 % auf 441,5 Mio Euro. Das operative Ergebnis stieg laut Wachenheim um 3 % auf 28,2 Mio Euro. Der Konzernjahresüberschuss sank um 0,5 % auf 18,5 Mio Euro. Das Ergebnis je Aktie sank von 1,38 Euro auf 1,20 Euro. Ausgeschüttet werden sollen wie im Vorjahr 60 Cent je Aktie.

Grund für die schlechtere Profitabilität des Trierer Unternehmens sollen höhere Zinsaufwendungen sein. Der gestiegenen Rohmarge des Konzerns um 2,6 % auf 183,6 Mio Euro (wozu auch gesunkene Sonderbelastungen im Zusammenhang mit der Verlagerung von Produktionskapazitäten von Wissembourg nach Toruman-En-Brie in Frankreich beigetragen haben) stehen gestiegene Personalkosten entgegen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Konzernchef Oliver Gloden "stabile bis leicht steigende Absatzmengen", preisbedingte Umsatzsteigerungen und ein operatives Ergebnis "zwischen 31 und 33 Mio Euro".

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