Der südwestdeutsche Brunnen und GFGH Winkels hat heute Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 veröffentlicht.
Demnach bewegte sich die Unternehmensgruppe (inkl. Beteiligungsgesellschaften) bei einem Umsatz von 523 Mio Euro im Vergleich zum Vorjahr seitwärts. Ohne Beteiligungen erwirtschaftete das Familienunternehmen einen Umsatz von 409 Mio Euro.
Der Gesamtabsatz der Gruppe blieb dem Unternehmen zufolge “stabil auf Vorjahresniveau”. Zahlen nennt Winkels nicht. Im PET-Einweg-Segment der Eigenmarken, die das Unternehmen hervorhebt, habe man ein Plus von 6% erzielen können.
A-Marken laufen nicht
Bei den A-Marken musste Winkels hingegen “Abschmelzverluste” verkraften. Der Grund sei dem geschäftsführenden Gesellschafter Gerhard Kaufmann zufolge “die anhaltende Unsicherheit der Verbraucher durch die aktuelle wirtschaftliche Lage”.
Das Volumen der A-Marken (Alwa, Fontanis, Griesbacher und Rietenauer) umfasste laut INSIDE-Mineralbrunnen-Hitliste 87 Mio Liter – ein sattes Minus von fast 7%.
Der Gesamtabsatz des Brunnens indessen, der von Kaufmanns Tochter Denise (aktuell in Mutterschutz) geführt wird, lag bei 263 Mio Liter. Eine leicht negative Entwicklung von -0,5%.
Zu den in der Branche seit geraumer Zeit kursierenden Verkaufsgerüchten der Unternehmensgruppe äußert sich Kaufmann im Bericht nicht. Stattdessen ein allgemein formulierter Ausblick: “Der Fokus auf Innovation, Effizienz und Anpassungsfähigkeit wird uns in eine erfolgreiche Zukunft führen.”

