Nach weniger als drei Jahren kündigt Sagassers Gastrochef André Tews und wechselt zum direkten Mitbewerber Waldhoff. Dort hat er einst das GFGH-Geschäft erlernt, bevor er 2016 zunächst zu Splendid gelotst wurde.
Der von Cornelius Sagasser durchgeboxte Generationswechsel in der Führungsebene bekommt eine Schramme. Gastroboss André Tews, 52, hat kurz vor Weihnachten gekündigt. Zwar ist er noch bis zum 30. Juni 2026 an Bord, aus Thüringen hat ihn Sagasser allerdings bereits abgezogen. Am Standort Sagasser-Weimar nämlich ist Getränke Waldhoff der ärgste Konkurrent. Der GFGH also, zu dem Tews, der bei Olaf Waldhoff das Handwerk lernte, nun als Vertriebschef und Nachfolger von Achim Bürgin zurückkehrt. In Erfurt war der gebürtige Höxteraner als Profi-Fußballer bei RWE gelandet und blieb dort bis heute wohnen .
Tews’ Gastrosparte legte bei Sagasser (bereinigt um den neuen Standort Weimar) 2025 beim Umsatz um 3,5% zu. Zu verdanken hat Sagasser dieses gute Ergebnis auch Alex Vietz, der lange bei Getränke Lippert, Hof, war. Vietz ist seit April 2022 Geschäftsführer von Lisa Mai und hievte den gemeinsamen Gastro-GFGH von Sagasser und Maisel auf aktuell 12 Mio Euro Umsatz. Vietz nimmt jetzt als logische Lösung in Doppelfunktion auch Weimar unter die Fittiche. Wie es heißt: „übergangsweise.“
