Es hat dann wohl doch nicht so geklappt wie geplant: Der Haselünner Spirituosenkonzern Berentzen wechselt nach rund einem Jahr seinen erst per September 2023 geholten Marken-Chef Thomas Modder wieder aus. Dieser war schon von 2011 bis 2014 für Berentzen als Nationaler Key Account Manager unterwegs gewesen und hatte letztes Jahr Jens Stachowiak abgelöst, der zur Handelsmarkentochter Pabst & Richarz wechselte. Seitdem leitete er den Vertrieb der Markenspirituosen und nannte sich selbst General Manager der Berentzen Vivaris Vertriebs GmbH.
Pikant dabei: Modder soll laut INSIDERN aus Berentzen-Kreisen am selben Tag entlassen worden sein, an dem der Konzern seine Neun-Monate-Bilanz für 2024 vorstellte, also gestern. Dabei verzeichnet die Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft laut vorläufigen Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2024 beim Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Konzern-EBIT) gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 52 % auf 7,6 Mio Euro und beim Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Konzern-EBITDA) 14,1 (9M 2023: 11,2) Mio Euro nach 11,2 Mio Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Konzernumsatzerlöse beliefen sich auf 133,5 Mio Euro und lagen damit leicht unter 2023 (134,6 Mio Euro).
Im August 2024 hatte Berentzen den Standort Grüneberg an Refresco Deutschland verkauft.
