Nach 26 Jahren an der Spitze der rund 400.000 hl großen Cölner Hofbräu Früh zieht sich Alexander Rolff, 62, zum Jahresende aus dem operativen Geschäft zurück. Als geschäftsführender Gesellschafter hat er das Familienunternehmen vor allem aus dem Hintergrund heraus geprägt. Künftig wird er Früh weiterhin als Gesellschafter und strategischer Ratgeber begleiten.
Rolff hatte 1999 die Geschäftsführung in fünfter Generation von seinem Vater Eduard Rolff übernommen – zunächst gemeinsam mit Hermann R. Müller, ab 2007 dann mit dessen Sohn Philipp C. Müller. Letzterer bekommt zum 1. Januar 2026 einen neuen Partner an seine Seite: Frank Höhler.
Höhlers Name stand offenbar ganz oben auf Rolffs Liste potenzieller Nachfolger. Als dieser Ende 2024 zum CEO von Franken Brunnen aufstieg, schien er zunächst außer Reichweite. Doch angesichts neuer Entwicklungen ging Rolff in die Offensive, suchte das Gespräch mit Höhler – überzeugte ihn und macht zum neuen Jahr den Weg für seine Nachfolge frei.
Auch für die fernere Zukunft hat Rolff bereits einen Plan: In acht bis zehn Jahren könnte sein Sohn Christian in das Unternehmen einsteigen. Nach dem Studium soll er zunächst Branchenerfahrung sammeln – erste Einblicke hat er bereits als Trainee bei Veltins gewonnen.

