Amazon: Knuspr schmiegt sich an

Amazon stampft ganz lautlos den Lieferdienst Fresh ein, der 2017 in der Branche noch Panikattacken ausgelöst hatte. Auch Amazon hatte wie später Gorillas oder Getir feststellen müssen, dass schwarze Zahlen im Quick Commerce aufgrund hoher Personalkosten kaum möglich sind. Die Lücke schließt der Konzern mit einer Koop mit Knuspr (Rohlik-Gruppe). Über Knuspr liefert Amazon Lebensmittel zunächst in Berlin. München und das Rhein-Main-Gebiet folgen. Gerüchten zufolge wird Knuspr in München ein zweites Lager eröffnen und auch in Hamburg und der Rhein-Ruhr-Region soll es bald knusprn. 

INSIDERN zufolge unterschrieb Knuspr während des Liefer-Booms in der Pandemie Mietverträge für Lagerhallen in Düsseldorf, Essen und Hamburg. Gemunkelt wird, dass Rohlik das immer noch tiefrote Baby für einen Verkauf aufpimpt. Amazon würde passen. LEH-Giganten wie Edeka (Picnic) und Rewe (Flink und eigener Dienst) sind in Sachen Frisch-Lieferdienst schon ausgestattet.

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