Die Bitburger Braugruppe hat Zahlen für 2025 vorgelegt. In Folge der (in der INSIDE-Marken-Hitliste vor drei Wochen detailiert beschriebenen) Absatzrückgänge sei der Umsatz von 798 auf 753 Mio Euro um 5,7% gesunken. Das wirtschaftliche Ergebnis bezeichnet die Eifel gleichwohl als wirtschaftlich zufriedenstellend. „Unsere Absatzrückgänge resultieren nicht nur aus einem insgesamt extrem schwierigen Jahr für die gesamte Branche, sondern vor allem aus der von uns allein im Markt durchgeführten und konsequent umgesetzten Preiserhöhung“, erklärt die Geschäftsführung.
Für 2026 zeigt sich Bitburger optimistisch. „Die Zeichen stehen auf Wachstum“, sagt Vertriebs- und Marketinggeschäftsführer Sebastian Holtz. Treiber seien die starke Position in der Gastronomie, die Dominanz im 0,0%-Segment, neue Produkte sowie die Fußball-WM, die Bitburger als Partner der DFB-Männer-Nationalmannschaft begleitet.
Belastet durch Konsumzurückhaltung und Preiserhöhungen verzeichneten fast alle Marken Rückgänge. Hierzu nennt die Braugruppe Umsatzzahlen: Deutlich zugelegt habe die Bitburger-0,0%-Range mit einem Umsatzplus von über 12 Prozent und mittlerweil über 30 Prozent Marktanteil. Bitburger Herb 0,0% habe im Umsatz 36% zugelegt (zuletzt ist deshalb Wettbewerber Krombacher auf den Herb-Zug gesprungen).
Positiv entwickelte sich Benediktiner mit plus 4,4 Prozent Umsatz. Die Kernmarke Bitburger verlor 6,4 Prozent, ebenso König Pilsener, Köstritzer und Licher. „Wir sind überzeugt, dass wir 2026 wieder Zuwächse quer durch unser Portfolio am Markt sehen werden“, so die Führung.
Ungerührt investiert die Gruppe weiter: Für Technik und Standorte sind über 80 Mio Euro geplant, darunter ein Abfüllanlage in Lich und ein neues Sudhaus in Duisburg. Zur WM kündigt die Braugruppe für Bitburger eine großflächige Werbe-Kampagne an.

