Kurz vor Ostern haben Hacker den über alle Geschäftsbereiche rund 104,5 Mio Euro Umsatz (2023) großen Getränkefachgroßhandel Fako-M angegriffen. Die Kriminellen verschafften sich Zugriff auf die Server und legten die gesamte IT-Infrastruktur an den Standorten in Neuss, Bocholt und Hamm lahm. Gf Jürgen Siebigteroth schaltete umgehend das Landeskriminalamt sowie die zuständigen Sicherheitsbehörden ein. Bis Redaktionsschluss (23.4.) lief der Geschäftsbetrieb in einem Notfallmodus. Darüber hinaus warnt Fako-M vor E-Mails, die sich im Namen des Unternehmens im Umlauf befänden: „Aktuell werden E-Mails versendet, die unrechtmäßig im Namen von FAKO auftreten. Es handelt sich hierbei um Fälschungen. Wir bitten Sie, diese E-Mails nicht zu öffnen und umgehend zu löschen. Zum Schutz aller Beteiligten haben wir den Versand von E-Mails vorübergehend ausgesetzt. Selbstverständlich informieren wir Sie, sobald der reguläre E-Mail-Versand wieder aufgenommen wird.” Der Schaden durch Cyberkriminalität lag 2024 laut Bitkom bei satten 178,6 Mrd Euro, was rund 30 Mrd Euro mehr als im Vorjahr sind. In der Vergangenheit wurden bereits Pachmayr, TeamBeverage, Waldhoff oder jüngst Copa und Oettinger (s.u.) Opfer von Hackerangriffen
Related News
February 4th, 2026
Cyber-Angriff auf Mineralbrunnen
1,4 Mio-Hekto-Brunnen seit Freitag down … read moreOctober 9th, 2025
Hintergründe zum Cyber-Angriff auf Refresco
Muss sich die Getränkebranche besser wappnen? … read moreSeptember 29th, 2025
