Dosenpfand: Österreich ächzt

INSIDER, die das (allerdings auch durch chaotische Vorbereitung ausgelöste) deutsche Dosen-Desaster nach Einführung des Einweg-Pfandes zum 1. Januar 2003 noch in Erinnerung haben, erleben derzeit ein Déjà-vu in Österreich. Nach Berichten dort mit Bezug auf den Verband der Brauereien Österreichs ist der Absatz von Dosenbier im Jahresvergleich um 19% zurückgegangen, seit zum 1. Januar dieses Jahres (wie in Deutschland) ein Einwegpfand von 25 Cent gilt. 

Der Anteil von Dosenbier war in 2024 mit 25,8% noch vergleichsweise hoch (Fass & Tank 17,4%; Glas 56,8%, davon 49,6% in Glas-MW 0,5 und 0,33 l). In der Nacht von 1. auf 2. Februar 2025 wurde zudem  das Pfand für 0,5 l Mehrweg-Glasflaschen von 9 auf 20 Cent erhöht – ein Schritt, zu dem sich deutsche Brauer noch nicht durchringen konnten. Der Gesamtabsatz ihrer Ösi-Kollegen lag 2024 bei 10,09 Mio hl (+1,1%).

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