Du Cray soll es richten

Krisenmanager: Pierre-Aymeric du Cray

Bei Pernod Ricard laufen die Geschäfte wie generell in der Spirituosenindustrie nicht gut. Wie berichtet, hat die deutsche Dependance in Köln 2025 deutlich verloren. Der Volumen-Marktführer büßte 3,5% des Absatzes ein (INSIDE 994). 

Hinzu kommt, dass keine Wende zum Besseren im Markt der Spirituosen in Sicht ist. Es wird weniger Alkohol getrunken. Nur bei alkoholfreien Alternativen stehen die Zeichen auf Wachstum, das allerdings auf kleinem Niveau. Das gleicht Verluste bei Alkoholischem nicht aus. 

Mit Fertigdrinks (RTD) versuchen alle verzweifelt gegenzusteuern, ein weniger vertragsreiches Geschäft. Branchenbeobachter konstatieren, dass den großen Spirituosenherstellern eine Strategie fehlt. Nun wechselt – wenig überraschend für INSIDER – die Pariser Zentrale erst mal den obersten Kopf. 

Für Julien Hemard, der seit 2022 am Ruder war und bei dem INSIDER bei Begegnungen registrierten, wie viel Druck auf ihn ausgeübt wurde, kommt ein erfahrener Manager: Pierre-Aymeric du Cray. Du Cray bringt nicht nur jede Menge Erfahrung mit, die in Krisenzeiten wie diesen wichtig ist. Er hat auch schon mal in Deutschland gearbeitet. 

Zu Beginn seiner Karriere für die Champagnermarken des Konzerns in München. Zuletzt saß Du Cray im Kriegs-und Krisengebiet Nahost in Dubai. Gestählt genug dürfte er sein. 

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