Die Edeka-Regionen Rhein-Ruhr und Nord planen einem Bericht der Lebemsmittel Zeitung zufolge eine Fusion. Sämtliche Lager- und Produktionsstandorte würden erhalten bleiben. Dem Zusammenschluss sollen die Genossenschaftsmitglieder noch zustimmen.
Bemerkenswert ist, dass beide Regionen geografisch nicht aneinandergrenzen – die umsatzstärkste Region Edeka Minden-Hannover (12,24 Mrd Euro) liegt dazwischen. Dennoch sei die kulturelle Schnittmenge groß, so wird die Edeka zitiert.
Der Konzernumsatz beider Regionen (Nord: 4,1 Mrd Euro; Rhein-Ruhr: 6,5 Mrd Euro) zusammen liegt bei 10,6 Mrd Euro. Daneben gibt es noch die Edeka-Regionen Südwest (10,7 Mrd Euro), Nordbayern-Sachsen-Thüringen (5,4 Mrd Euro), Südbayern (4,82 Mrd Euro), Hessenring und eben Minden-Hannover.
Über die Gründe für die geplante Fusionierung wird derzeit nur spekuliert. Die Edeka Nord schleppt einen hohen Verschuldungsgrad (über 1 Mrd Euro) mit sich herum. Zuletzt liefen die Kosten für das Lager Neumünster aus dem Ruder.
