Gambrinus: Weidener Sumpfgebiet

Die Mitte 2024 unter sehr trüben Begleiterscheinungen in die Insolvenz gerutschte (INSIDE 957) und mittlerweile geschlossene Brauerei Gambrinus in Weiden (Oberpfalz) beschäftigt jetzt auch die Staatsanwaltschaft Regensburg. Offenbar wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung soll es Durchsuchungen an drei Orten gegeben haben gegen vier Personen aus dem Umfeld ehemals eingetragener bzw. faktischer Geschäftsführer der zuletzt maximal noch 20.000 hl großen Brauerei. Namen wurden natürlich nicht genannt. Zuletzt hatten Inhaberin  Stefanie Rohrwild, damals 62, und ihr Adjutant Michael Hetscher, laut eigenen Angaben Psychotherapeut, das absehbare Schlamassel dirigiert – nach dem kurzen Gf-Intermezzo eines recht unbekannten Cüneyt Ousta und anderen illustren Vorkommnissen, die nur noch für Kopfschütteln sorgten. Immerhin für die Getränkeautomaten der Weidener Gambrinus hat sich offenbar Verwendung gefunden: Angeblich hat der Friedenfelser Bräu Karlheinz Mohr rund 30 bei Witron, Parkstein, aufgestellte Automaten übernommen und bestückt. 

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