Die Geva schließt den Umzug unter das Dach von Team Beverage ab. Was bleibt, ist das Filetstück Zentralregulierung – und die Party im Kernmarkt der großen Mama.
Eines wurde in Dresden bei der 53. Jahrestagung entgegen allen Gerüchten noch mal deutlich gemacht: Die Geva wird es auch in Zukunft geben. Das Faustpfand der Frechener: die BaFin-Lizenz. Sie ermöglicht der Geva seit vielen Jahren die insolvenzgeschützte Zentralregulierung (ZR). Dort verzeichnete die Geva im vergangenen Jahr ein Wachstum um 18% auf einen Nettowarenwert von 641 Mio Euro. Die rein operativen Umsatzerlöse kletterten um 10% auf 7,2 Mio Euro und damit fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Und in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres steht ein Plus von 4,3% gegenüber Vorjahr in den Büchern.
Um weiterhin ein verlässlicher Dienstleister zu sein, stülpt Finanz-Gf Gregor Lex der ZR aktuell eine „neue, moderne Prozess- und Organisationsstruktur“ über, die angesichts des zunehmenden LEH-Wettbewerbs dem Dreiklang „digital, innovativ und kosteneffizient“ folge, ließ Geva-Chef Andreas Vogel auf der Abendveranstaltung in den Ostra Studios (Eventlocation in den Ställen eines ehemaligen Schlachthofes) wissen. Er resümierte zudem, dass die Ausgliederung der Geva Gastro aus der Geva GmbH und die Eingliederung als Geva4Gastro zum 1.7.2023 in die seinerzeit neu firmierte Team Beverage Solution geglückt sei. Auch seien mittlerweile die zuvor unterschiedlichen Preis- und Zahlungssysteme vereinheitlicht. Vogel räumte zwar ein, dass nicht „alles super glatt gelaufen“ sei, aber am Ende habe eben alles funktioniert. Die nächste Jahrestagung findet im Mai/Juni 2025 in Berlin statt.
Artikel aus INSIDE 953
