Portfolio-Explosion. Der Umsatz von Valensina ging 2024 um 2% runter. Beim Absatz haben die Mönchengladbacher Federn lassen müssen, aber trotz Orangensaft-Abhängigkeit mit einem halben blauen Auge. Der nach Eckes-Granini zweite große Vermarkter von O-Saft, hat sich gegen den Absturz der Hauptkategorie gestemmt. Mit neuen Produkten und einer 0,7-Liter Flasche für 100%igen Saft, die seit Dezember 2024 läuft. Anfangs von Konkurrenten kritisch beäugt, hat es funktioniert, sagen Händler. Mengen gingen verloren. Aber weit weniger als beim Marktführer, wobei Valensina auch nicht unter Auslistungen litt und im Gegenteil von der Abwesenheit von Hohes C und Granini profitierte. Dazu ein Promotion-Mix mit Sorten, die weniger Fruchtsaft enthalten.
Hat gewirkt. Valensina sieht Orange sogar „stabil“, ohne Zahlen zu nennen. Die schier ungebremste Sortimentsausweitung wird 2025 munter weiter getrieben. Schorlen, Limonade, Eistee, eine neue Direktsaft-und Limorange (Montebelo Brasil) in Zusammenarbeit mit dem Konzentrat-Multi Louis Dreyfus Company und sogar einen Energy Drink namens Vaboo schickt Valensina ins Rennen. Eine Artikelflut, die entsprechende Unterstützung braucht. Die Schorlen soll Influencer Helge Mark ins Laufen bringen. Flächendeckend gelistet sind die Produkte bereits.

