Ökotest verschiebt Grenzwerte

Das Erfolgsprodukt Mineralwasser ist ein beliebtes Ziel für Verbraucherschützer. 53 stille Mineralwässer hat Ökotest unter die Lupe genommen. Dabei sind es vor allem die willkürlichen Grenzwerte, die Hersteller nerven.

So wurden Wässer, die die Häfte des vom Umweltbundesamt empfohlenen, unbedenklichen Chrom (VI)-Anteils (0,3 Mikrogramm) erreichten, um zwei Noten abgewertet. Genauso bei Arsen, wo die Messlatte der Ökotester um die Hälfte niedriger liegt, als in der MTVO festgehalten. Bei Bio-Mineralwasser wurden die Werte für Arsen und Chrom (VI) sogar ein weiteres Mal halbiert.

Und Ökotest fand auch ein ganz neues Kriterium: Trifluressigsäure (TFA), eine wasserlösliche Chemikalie. Ist TFA im Wasser enthalten, so Ökotest, könne das Wasser nicht als „ursprünglich rein“ bezeichnet werden. Als Grenzwert nimmt das Magazin einen Wert, der sich auf die Überkategorie bestimmter Alkylverbindungen bezieht und erst ab 12. Januar 2026 in der EU gilt.

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