Der Saftmarkt ist auch 2025 wieder geschrumpft. Laut Nielsen-Zahlen um 8,5%. Yougov hat gut 6% registriert. Einer der Treiber waren die durch Rohwarenpreiserhöhungen bei Orange über zwei Euro gestiegenen Endverbraucherpreise.
Größter Verlierer sind deshalb auch die klassischen Fruchtsäfte, aber auch Nektare und Smoothies, alles wo viel Frucht drin ist. Fruchtsaftgetränke mit dem niedrigsten Fruchtgehalt verloren deutlich.
Bei den Fruchtsorten gewann Apfel, der neben Orange bedeutendsten Sorte. Zuwächse oder zumindest Stabilität attestieren die Marktforscher den Sorten Traube, Banane und Mango.
Laut Yougov-Zahlen gab es wie berichtet einen Gewinner: die Edeka-Marke Albi. Bei Edeka haben es die beiden großen Fruchtsaftanbieter schwer. Valensina etwa hat andernorts, etwa Kaufland gewonnen, liegt in der Summe unter Vorjahr. Eckes mit dem größeren fett zweistelligen Rückgang sah bei hohes C seine Absätze über alle Submarken und Kanäle schwinden. Granini verlor bei Rewe, Kaufland und den Discountern.
Auch Rauch, Gewinner der Vorjahre, verlor Käufer mit der Marke Happy day. Derweil konnte der ebenfalls in Österreich beheimatete Konkurrent Pfanner zulegen in diversen Kanälen. Die Marke Beckers Bester ist im Sinkflug. Es gibt neben Albi und Pfanner auch zwei weitere Gewinner. Das Haus Rabenhorst, laut Nielsen-Zahlen mit 3,9% im Plus, Voelkel und Hans-Peter WildsCapri Sun, der die neuen Zero -Varianten halfen.
