Pilot reusable

Das Bonner Projekt Reusable To-Go mit Ex-Carlsberg Deutschland-Gf Frank Maßen, dem früheren GS1-Gf Rudolf Behrens und dem Logistik- und Datenexperten Robert Reiche sowie einer breiten Allianz aus Mehrwegverbänden, Mehrweganbietern und GFGH-Vertretern muss sich neu sortieren. Die Pilotphase in den Testmärkten Wiesbaden und Mainz (insgesamt 85 Bäckerei-Filialen) ist beendet, der Fördermittel-Fluss auch. In einem gemeinsamen Papier konstatieren GFGH-Bundesverband und Pro Mehrweg, „dass Kunden der teilnehmenden Betriebe messbar öfter Mehrwegangebote nachgefragt haben. Ein vollständiger Verzicht auf Einwegverpackungsangebote führte jedoch auch teilweise zu einer Reduzierung der Nachfrage auf Kundenseite.“ 2025 wollen Städte wie Heidelberg, Konstanz und Freiburg Einweg signifikant verteuern – was der Forderung der Verbände entspricht, „den verantwortungsvollen Einsatz von Mehrweggebinden durch ordnungspolitische Maßnahmen auf kommunaler Ebene zu fördern“ oder das Ganze per freiwilliger Selbstverpflichtung zu lösen. Da sie selbst an Reusable To-Go engagiert sind, verwundertes nicht, dass Bundesverband und Pro Mehrweg denn auch der Bonner Initiative „Funktionalität und Marktreife“ bescheinigen.

Artikel aus INSIDE 955

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