Wein- und Sprit-Verbände vor Fusion

Kommt bald eine Fusion dreier Getränkeverbände? Der Bundesverband Wein und Spirituosen International e.V. (BWSI), der Bundesverband der Deutschen Weinkellereien e.V. (BVW) und der Verband Deutscher Sektkellereien e.V. (VDS) haben sich jetzt dafür ausgesprochen, sich zu einem Einzelverband zusammenzuschließen. Der Schritt soll 2026 formell beschlossen werden.

Der seit längerem erwartete Zusammenschluss sei die “konsequente Antwort auf die wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen der Branche”. Eine Verschmelzung ermögliche es den drei Verbänden, die Interessen der Wein-, Sekt- und Spirituosenwirtschaft zu bündeln, Synergien zu nutzen, die gemeinsame Stimme gegenüber Politik, Wirtschaft und der Öffentlichkeit zu stärken und so die Position der Branche nachhaltig zu entwickeln, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben.

VDS und BWSI sind schon seit geraumer Zeit eng miteinander verbunden. Am  1. April dieses Jahres eröffneten Sie eine Berliner Repräsentanz in den Räumlichkeiten des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV) am Pariser Platz. Sie wird von Sheryl Webersberger geführt, zuvor Leiterin Produktpolitik des Bundesverbandes Glasindustrie. Gemeinsamer Geschäftsführer der beiden Verbände ist Dr. Alexander Tacer. Genaugenommen schließt damit der BVW zu den beiden anderen, faktisch schon großteils fusionierten Verbänden hinzu.

 

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