Asahi braut in Warstein

Bislang ist Asahi mit ihrer in Deutschland größten Marke Tyskie (rund 300.000 hl) nur in der Halbliterdose und in der MW-Individualglasflasche (20x0,5l) unterwegs. Ab Ende Mai bringt die Asahi Brands GermanyTyskie erstmals in der 0,33er Longneck (4x6x0,33l) auf den hiesigen Markt.

Dazu lässt Asahi das polnische Pils von Warsteiner brauen und abfüllen. Es ist das erste mal, dass Asahi eine Marke außerhalb ihrer eigenen Standorte produzieren lässt. Geschlossen wurde der Vertrag zwischen der in Köln ansässigen deutschen Ländergesellschaft des japanischen Mutterunternehmens und der Warsteiner-Tochter H.C. Drinks Solutions, die laut INSIDERN ihre Dienstleistungen intensiv im Markt anpreist.

Warsteiner übernimmt zugleich Rampe und Ordermanagement, der Vertrieb liegt unberührt bei Asahi Deutschland. Wie aus Importkreisen zu vernehmen ist, gab es zwischen Asahi und Warsteiner bereites länger Kontakt. Neben Kostengründen soll auch das Thema Nachhaltigkeit (bislang wurde Tyskie aus dem polnischen Tychy nach Deutschland exportiert) für Asahi eine Rolle gespielt haben. Beobachter schließen nicht aus, dass die 0,33er Bottle zunächst nur ein Testlauf ist und die Abfüllung in 0,5er MW-Flaschen folgen könnte.

Artikel aus Heft 950

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