Der Rheinberger Spirituosenhersteller Underberg kämpft auch im laufenden Geschäftsjahr mit Umsatzeinbußen. Während die für andere Hersteller vertriebenen Marken (sogenannte Distributionsmarken) im Vorjahr rückläufig waren, legen sie in diesem Jahr zu (plus 1,3%). Dafür haben es die Underberg-eigenen Marken schwerer. Auch die Produktion von Eigenmarken für den Handel ist rückläufig.
Der Absatz im Ausland legt dagegen zu. Insgesamt sank der Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023/2024 (per Ende September um 1,9 % auf 70 Mio Euro. Das Markengeschäft zum Laufen zu bringen ist essenziell für Underberg. Innovationen wie Underberg Herbtini oder Pitu 0.0 entwickeln sich zwar gut. Aber den Rückgang bei den klassischen Marken können sie längst nicht kompensieren.
