Carlsbergs Importabsatz 2023

Fibiger zieht Blanc. Der Hersteller von Holsten, Astra, Lübzer und Wernesgrüner trägt das Importbier-Segment schon lange im Herzen. Mit Tuborg drehten die Dänen im letzten Jahrtausend schon mal über 500.000 hl. Heute ist es nicht mal mehr ein Zehntel. Die letzte Preiserhöhung im Januar 2023 hinterließ nochmals Spuren.
 

Der Fokus lag seit langem auf dem in Hamburg und Lübz hergestellten Flaggschiff Carlsberg. Im Windschatten des großen grünen Bruders Heineken wächst Carlsberg hierzulande seit Jahren. Dennoch ist die Priorität weitergewandert. Der in Kopenhagen sehr gut vernetzte Statthalter Simon Fibiger will Deutschland unbedingt als Sprungbrett nutzen und hat sich der großen Konzernmission 1664 Blanc verschrieben. Das 2016 für den asiatischen Markt komponierte Biergetränk (mit Döhler-Aromen) in blauen Individualglasflaschen soll trotz eines Apothekenpreises von 7,79 Euro/Sixpack auch in Deutschland zünden. Die Truppe marschiert. Ob es je für die Importmarken-Hitliste reicht? Dafür wären 20.000 hl erforderlich.

Eine Hürde, die Mythos, inzwischen übersprang. Carlsbergs griechische Perle kommt über die Gastro und vereinzelte Sonderlistungen voran. Grimbergen und Brooklyn sind indes aus dem Blickfeld gerutscht und nur noch in der Gastro verfügbar.

 

Hier geht's zum Ranking aller Importmarken über 20.000 hl

 

Heineken Deutschland
Budweiser Budvar Importgesellschaft
AB Inbev Deutschland
Asahi Brands Germany
MBG International
Royal Unibrew
Radeberger Gruppe
Global Drinks Partnership
Efes Deutschland
 

Share this article: