Der Impulskanal ist ein wichtiger Absatzmarkt in Metropolen wie Berlin. Aber er ist auch unübersichtlich und wenig organisiert. Das könnte ein Grund sein, warum die Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE) nun ausgerechnet in diesem Kanal intern illegale Geschäfte aufgedeckt hat. INSIDERN zufolge wurde vor wenigen Wochen einem KAM (Nord/Ost), der fast 20 Jahre für die CCEP tätig war, fristlos gekündigt. INSIDE liegt der Name vor. Ihm wird vorgeworfen, sich mit Gratisware einen Nebenverdienst erwirtschaftet zu haben. Wie hoch der Schaden für den Coke-Abfüller ist und wie lange die krummen Geschäfte liefen, ist nicht bekannt. INSIDER sprechen von mindestens zwei Jahren.
Aufgedeckt wurden die Hinterzimmerdeals dem Vernehmen nach durch Metin Ozan, der seit drei Jahrzehnten bei CCEP ist und erst im April vom Nationalen KAM GFGH zum Zentralen KAM Impuls berufen worden ist. Verantwortliche der CCEP DE wollten sich auf Anfrage nicht zu den Vorgängen äußern.
