CEO verlässt Krones

Plötzlicher Abgang: Christoph Klenk

Die vorzeitige Demission des seit zehn Jahren amtierenden CEO Christoph Klenk sorgt beim Neutraublinger Maschinenbauer Krones für Überraschung. Nach einem Anstieg des Nettogewinns um fast acht Prozent auf 299 Mio Euro und einer Dividendenerhöhung um 20 Cent pro Aktie (auf 2,80 Euro) steht Krones eigentlich putzgesund da. 

Klenk hatte den Konzern mit ruhiger Hand durch die Corona-Krise und die darauffolgende Energie-Krise, ausgelöst durch den Ukraine-Krieg, gelotst. Per 10. Juni 2026 – nach der Hauptversammlung am 09. Juni 2026 – legt er sein Amt dennoch vorzeitig nieder, im „Rahmen einer langfristig angelegten Nachfolgeplanung“, wie es so schön heißt. CEO wird dann Vorstandskollege Thomas Ricker, bislang Chief Sales Officer. 

Zum 1. Juli treten zwei weitere Manager in das Führungsgremium ein, Bülent Bayraktar für den Bereich Process and System Solutions sowie Reinhold Jung für das Ressort International Operations and Services. 

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