Krones weiter auf Vormarsch

Das Ohr auf dem Getränke-Gleis: Christoph Klenk

Der  Anlagenbauer Krones, von jeher ein Seismograph für die Stimmung in der weltweiten Getränkelandschaft, trotzt allen globalen Wirren und Veränderungen wie der weltweiten Stagnation im Biermarkt.  Laut heute veröffentlichten Vorabzahlen hat der Neutraublinger Konzern im Geschäftsjahr 2025 weiter zugelegt. Nachdem das Unternehmen 2024 erstmals die 5 Mrd Euro-Umsatzschwelle überschritten hatte, kommt Krones im vergangenen Jahr mit einem Plus von 7,0% voraussichtlich auf 5,6 Mrd Euro.

Die Kunden seien “weniger von konjunkturellen Schwankungen betroffen”. Die Investitionsbereitschaft sei weiter hoch. Der Auftragsbestand von 4,19 Milliarden Euro sichert die Auslastung bis weit ins dritte Quartal 2026. Hier lag Krones vor einem Jahr nur 1,9% besser.  Im Schlussquartal legten die Bestellungen um 8,6 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro zu, im Gesamtjahr summierten sie sich auf 5,56 Milliarden Euro – trotz strikter Preisdisziplin und volatiler Märkte. 

Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) legte den vorläufigen Zahlen zufolge um 12,2% auf 602 Mio Euro zu. Die EBITDA-Marge stieg leicht von 10,1% im letzten Jahr auf 10,6%. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg um 11,1% auf 424,1 Mio Euro.

Für 2026 gibt sich der von CEO Christoph Klenk angeführte Vorstand ungerührt optimistisch: Währungsbereinigt soll der Umsatz um 3 bis 5 Prozent zulegen, die EBITDA-Marge auf 10,7 bis 11,1 Prozent steigen. Selbst geopolitische Spannungen, globale Zollrisiken und volatile Lieferketten sollen den Trend nicht stoppen.

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