Der Neutraublinger Anlagenbau Krones hat laut heute veröffentlichten Zahlen erstmals die Umsatzschwelle von 5 Mrd Euro gerissen und 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 12,1 % von 4,7 Mrd Euro auf 5,3 Mrd Euro zugelegt.
Wegen der nach wie vor anhaltenden “Investitionsbereitschaft der Kunden aus der internationalen Getränkeindustrie, die weniger von konjunkturellen Schwankungen betroffen ist", legte der Auftragseingang zudem um 1,6 % auf 5,5 Mrd Euro zu. Ende 2024 hatte Krones Aufträge im Wert von 4,3 Mrd Euro in den Büchern, ein Plus von 4,1 % gegenüber Vorjahr.
Bis zu 30% des Ergebnisses an Aktionäre ausgeschüttet
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte um 17,5 % 537 Mio Euro. Die EBITDA-Marge erhöhte sich von 9,7 % auf 10,1 %. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg um 22,9 % auf 382 Mio Euro. Krones erzielte 2024 damit laut eigenen Zahlen ein um 23,4 % höheres Konzernergebnis von 277,2 Mio. Euro.
Mit den genannten Zahlen bestätigt Krones die am 20. Februar 2025 gemeldeten Vorabzahlen. Die langfristige Dividendenpolitik von Krones sieht laut Geschäftsbericht vor, 25 % bis 30 % des Konzernergebnisses an die Aktionäre auszuschütten. Für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2024 wollen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 27. Mai 2025 eine Dividende von 2,60 Euro je Aktie vorschlagen, 0,40 Euro je Aktie (+ 18,2 %) mehr als im Vorjahr.
Auf Grundlage “der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten und der aktuell erwarteten Entwicklung der für Krones relevanten Märkte” prognostiziert das Unternehmen für 2025 im Konzern ein Umsatzwachstum von 7 % bis 9 % und eine EBITDA-Marge von 10,2 % bis 10,8 %.
