Edeka rupft Red Bull

Die Edeka-Zentrale hat ihre Kaufleute angewiesen, bestimmte Red Bull-Produkte vorerst nicht mehr zu bestellen. Betroffen sind die Red Bull-Editions, die Sugarfree-Varianten sowie Red Bull Energy in Sondergrößen und der Gebindeform 6x0,25l. Die Teilauslistung tut weh: Die Editions waren zuletzt Wachstumstreiber für die knapp über 1,3 Mrd Dosen starke deutsche Ländereinheit. Trotz „intensiver Verhandlungen und weitgehendem  Entgegenkommen“ sei das „partner­schaftliche Verhalten“ von Red Bull nicht ausreichend erwidert worden, jammert die Edeka. Die Hamburger Zentrale empfiehlt ihren Kaufleuten, „auf Eigenmarkenprodukte oder andere Markenprodukte“ auszuweichen. Wie lange Edeka nur das nötigste Sortiment von Red Bull führt, ist unklar. Auf INSIDE-Nachfrage erklärt Edeka, man befinde sich „in konstruktiven Verhandlungen“, wobei eine Einigung auf europäischer Ebene, von Edekas Einkaufsallianzen Epic/Everest entschieden werden dürfte. Grund: Der Ursprung des Ärgers liegt laut INSIDERN in Frankreich.

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