Fruchtsaft: Hoffnung Mocktails

Foto: VdF

Nach knapp -12% im Jahr 2024 sind laut NielsenIQ auch die ersten fünf Monate des laufenden Jahres für Fruchtsaft wenig rosig. 6,4% Absatz gingen den Marktforschern zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verloren. Da klammert man sich in der Not gerne an jeden Strohhalm. So zumindest liest sich nun eine YouGov-Umfrage zu alkoholfreien Drinks, die der Verband der deutschen Fruchtsaft-IndustrieVdF in Auftrag gegeben hat. 

Demnach haben 71% der 16- bis 25-Jährigen in Deutschland bereits alkoholfreie Cocktails (Mocktails) probiert. Weitere 13% zeigen Interesse, während 14% kein Interesse an den Getränken haben. Fruchtsaft sei dabei für die Befragten mit 51% eine der wichtigsten Zutaten – noch vor Limonade (41%) und Sirup (39%). Obwohl Fruchtsaft bei Jugendlichen als gesündere Alternative zu Softdrinks gilt (49%), gehört er für viele nicht zum regelmäßigen Konsum: Nur rund 25% trinken ihn täglich oder mehrmals pro Woche. Ein Drittel gibt an, heute weniger Fruchtsaft zu konsumieren als vor zwei Jahren. 

Der durch soziale Medien befeuerte Mocktail-Trend könnte, so die Hoffnung des VdF, dem rückläufigen Fruchtsaftkonsum in der Zielgruppe entgegenwirken. Klaus Heitlinger jedenfalls will daran glauben: „Mocktails treffen den Zeitgeist“, so der VdF-Geschäftsführer. Sie stünden für Themen, die für die Generation Z besonders wichtig sind: "Gemeinschaft, Gesundheit und ein ästhetischer Lifestyle.“ 

Wie es um die einzelnen Fruchtsaft-Hersteller in Deutschland bestellt ist, lesen Sie in unserer großen INSIDE-Markensaft-Hitliste

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