Im Kühlschrank: Wyn Schorle

Dass es so etwas gibt. Im Segment der Weinschorlen herrscht ein Markenvakuum. Nicht verwunderlich also – schwer ist die Herstellung ja nicht – dass jetzt immer mehr Hersteller mit Weinschorle um die Ecke kommen. Erst im Februar etwa hatte die Valensina-Tochter Wolfra die Weinschorlenmarke Winzz geschluckt. Unabhängig davon bringt sich jetzt auch der Fruchtsafter Dietz, Osterburken, in Stellung und schiebt mit WynSchorle & Spritz nach halbjähriger Planung unter eigenem Dach eine alkoholhaltige Produktlinie auf den Markt. Mit den Weinschorlen und Spritz-Varianten (je 5,4% Vol. Alc.) in der 0,33er Longneck hegt der Safter nationale Ambitionen zu einem „fairen Preis“. Das beachtliche Ziel für 2025: 1 Mio Flaschen. Die Basis für die Wyn-Range bilden Weine der Weingärtner Cleebronn & Güglingen aus Ba-Wü. Das Marketing indessen läuft über den Dietz-Ableger Unibev (u.a. BraTee, Vitavate). Bei Huubert Weinschorle hat Unibev-Gf Fabian Huber bereits Wein-Erfahrung gesammelt, er dürfte also wissen, was zu tun ist. Und bevor noch ein Safter das Vakuum für sich beansprucht, stellen wir Wyn in unseren Kühlschrank.

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