Die französische Verbraucherdirektion hat im Zuge der Ermittlungen zu der unerlaubten Filtration von Mineralwasser in Frankreich den Nestlé-Sitz in Paris durchsucht. Die Ermittlungen waren durch Medienberichte von Le Monde und Radio France und von Foodwatch angestoßen worden.
Nestlé-CEO Laurent Freixe hatte den Fauxpas vor einigen Monat zugegeben. In Deutschland nahm Nestlé Waters 2022 Vittel und 2023 Perrier vom Markt. Der Verdacht lag nahe, dass der Rückzug mit den Ermittlungen in Frankreich zusammenhängen könnte.
Der Konzern selbst dementierte jetzt allerdings, wie einem dpa-Artikel zu entnehmen ist: In Deutschland werde kein natürliches Mineralwasser aus französischer Produktion verkauft. Die restlichen von Nestlé Waters in Deutschland noch vertriebenen Marken San Pellegrino und Acqua Panna seien von der unerlaubten Filtration nicht betroffen.
