Rhönsprudel/Alma: Analyse zum Absatz 2024

Mit dem Verkauf ihrer Familienfirma an die französische Wasserhydra Sources Alma haben die Geschwister Schindel im Jahr 2022 lediglich die Rolle als Gesellschafter abgegeben. Natalie Habekost-Schindel arbeitet weiter als Brandmanagerin und ihr Bruder Christian Schindel ist wie eh und je als CEO im Einsatz, nun sogar als Chef von Almas Deutschland-Dach Roxane GmbH. Zu tun ist genug.

 Die Integration des 2023 erworbenen Nachbarn Förstina läuft. Zunächst technisch, dann (unter Führung von Vertriebsleiter Jürgen Schmitt) auch im Markt. Durch Konditionsabgleich und einer Preiserhöhung für die C-Marke Rudolph ging zweistellig Absatz verloren. Das Stammgeschäft mit der starken B-Marke Alasia und dem Flaggschiff Rhönsprudel konnte das auffangen, obwohl es Engpässe in der Verfügbarkeit gab. Besonders Glas (für das im November eine neue Abfüllanlage in Betrieb ging) legte zu.

Alma war ursprünglich mit dem Plan angetreten, nach dem Rückzug der Schäff-Gruppe mit Edeka-Volumen zu einem führenden Player in Deutschland zu werden. Doch bis heute wird die Edeka auch aus französischen oder luxemburger Alma-Betrieben mit Preiseinstiegswasser bedient, teilweise sogar nur mit Tafelwasser. Der anfänglich angekündigte Kauf von weiteren Brunnen scheint abgeblasen. 

Auch bei Förstina wird nicht viel für Edeka gefüllt. Einzig das Werk in Sachsen-Anhalt, entstanden auf einem Gelände der früheren Troy Aqua, hat Alma explizit für Edeka ins Laufen gebracht. Auf zwei neuen KHS-Anlagen werden rund 300 Mio Liter für Edeka und Netto gefüllt. In der INSIDE-Brunnen-Hitliste ist das Volumen erstmals verzeichnet. 

Alle weiteren Analysen zum Absatz 2024:

1. MEG

2. Refresco

3. Aldi Nord

4. Hassia

5. Gerolsteiner

6. Danone 

7. Rheinfels-Hövelmann

8. Rhönsprudel-Alma

9. Franken Brunnen

10. Vilsa

11. Adelholzener

12. Hochwald-Sprudel

13. Winkels

INSIDE-Mineralbrunnen-Hitliste komplett

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