Rhönsprudel/Alma: Analyse zum Absatz 2025

Technische Widrigkeiten. Der Ex-Inhaber von Rhönsprudel, Christian Schindel, seit dem Verkauf an Source Alma im Jahr 2022 Deutschland-Chef von Alma/Roxane, hat ein bewegtes Jahr hinter sich.  Die Integration des 2024 erworbenen Lokalrivalen ist nahezu abgeschlossen. Die A-Marken von Förstina (-8% auf 65 Mio Liter) litten unter Konditionsanpassungen. Dafür wurde die B-Marke Alasia bei Förstina (aus der Sandra-Quelle) gefüllt, sodass die Eigenmarken (A- und B-) von Förstina sogar 6,8% auf insgesamt 213 Mio Liter zulegten. In Kürze wandert Alasia wieder zu Rhönsprudel. Die gut 1 km lange Pipeline zwischen Rhönsprudel und Förstina ist startbereit. Inklusive B-Marken-Minus (-22%) verlor das Stammhaus Rhönsprudel 8,9% auf 256 Mio Liter, die Flaggschiffmarke Rhönsprudel ächzte unter einer Preiserhöhung, hielt sich bei 116 Mio Liter hauchzart über Vorjahr.

Der für das Pipeline-Projekt verantwortliche Herstellungsleiter Michael Breidung, schon seit dem Kindergarten Weggefährte von Schindel, ist seit Juli auch für die Tochter Bad Liebenwerdaer zuständig. Kein Zufall. In Brandenburg war der Austausch einer Nasszelle aus dem Ruder gelaufen. Bad Liebenwerda stand wochenlang still. Der Absatz der Tochter sackte um 12% auf 110 Mio Liter ab. Im Lauf des Jahres soll Breidung auch das Roxane-Werk in Jessen unter seiner Fittiche bekommen. Das für rund 50 Mio Euro hochgezogene Werk produziert ausschließlich für die Edeka und erlebte im Sommer ein Desaster. Eine bakterielle Verunreinigung (INSIDE 980) legte die Anlagen für einen Monat lahm. Der Handelsmarkenbereich (Roxane) sackte deshalb um 7% auf 270 Mio Liter ab und zog Schindels Gruppe (ohne Roxane: - 4,1%) noch tiefer ins Minus.

Alle Analysen zum Absatz 2025: 

1. MEG

2. Refresco

3. Aldi

4. Hassia

5. Röhnsprudel/Alma

6. Gerolsteiner

7. Danone

8. Hövelmann-Gruppe

9. Franken Brunnen

10. Vilsa

11. Adelholzener

12. Hochwald-Sprudel

13. Winkels

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