Refresco: Analyse zum Absatz 2025

Marke macht‘s heller. Hansa Heemann erweist sich als Glücksgriff für den hochfinanzierten Volumenabfüller Refresco aus den Niederlanden. Seit der Übernahme hat sich das Markenvolumen nahezu verdoppelt. In diesem Jahr sind es laut INSIDERN 452 Mio Liter, angeschoben durch den Kauf des Vivaris-Standorts Grüneberg mitsamt der Marken Märkisch Kristall und Grüneberg Quelle. Im Großraum Hamburg etablieren sich Hella und Fürst Bismarck als Platzhirsche.

Im Gegenzug sieht es im Kerngeschäft von Refresco nach einem Minus im Vorjahr auch 2025 nicht heller aus. Das Volumen sank abermals um knapp 4 Prozent, obwohl Refresco laut Wettbewerbern mit aggressiven Preisen auf Kundenfang geht. Alle Eigenmarken-Hersteller hatten 2025 auf ein besseres Geschäft gehofft im Zeiten der Krise. Die Marke zog aber überraschend stark weiter. Auf das Refresco-Werke in Lehnin, Brandenburg, kommt Ungemach zu, wenn Rauch in Baruth ans Mineralwasser-Netz geht und dort Rewe-Mengen absaugt. Von der Edeka hat Refresco dennoch zwei nagelneue Abfüllmaschinen erworben. Edeka-Eigenmarken-Boss Dr. Markus Rammert hatte für seine geplanten Brunnenkäufe zwei Anlagen von Krones geordert, die bei Harzer Grauhof eingelagert wurden.  Rammerts Werben um Brunnen ist beendet, die Edeka ist mit den knapp 250 Mio Liter großen Quellen der Edeka Südwest (Schwarzwaldsprudel), dem eigenen Werk in Siegsdorf und Partner Alma/Roxane ausreichend versorgt. 

Alle Analysen zum Absatz 2025: 

1. MEG

2. Refresco

3. Aldi

4. Hassia

5. Röhnsprudel/Alma

6. Gerolsteiner

7. Danone

8. Hövelmann-Gruppe

9. Franken Brunnen

10. Vilsa

11. Adelholzener

12. Hochwald-Sprudel

13. Winkels

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