Aufwärts. Der Marktführer für Markenwasser erlebte 2025 nicht nur ein besseres, sondern ein ziemlich gutes Jahr. Einem rasanten ersten Halbjahr folgte ein etwas gemäßigteres zweites. Das breite Portfolio war Garant für das mit Blick auf die Kosten (Energie, Rohware etc.) wichtige Volumen- und Umsatz-Wachstum. Die rund 400 Mio Euro Umsatz große Hassia-Gruppe schreibt zwar Schwarze Zahlen (Konzernbilanz-Überschuss 2024: 5,9 Mio Euro), doch heißt es im Geschäftsbericht: “Die Ertragskraft der Unternehmensgruppe ist im Geschäftsjahr 2024 nicht zufriedenstellend.“
Das könnte sich 2025 geändert haben. Alle A-Marken gewannen. Nicht nur die größte, Rosbacher, hat sich weiter nach oben geschraubt. Lichtenauer wuchs zweistellig. Auch Carolinen (in das die Hessen „antizyklisch“ in ein Glas-Individualgebinde investierten) und Glashäger lagen über dem Durchschnitt. Auch Bionade bleibt auf Wachstumskurs, 2025 beflügelt durch 0,4-Liter PET Einweg und die Eistee-Varianten. Der aufwendige Aufbau West für Vita-Cola trug Früchte: Die nationale Vertriebsorganisation außerhalb der Brunnen-Kernmärkte war bislang fast nur für Bionade im Einsatz. Nun kommen immer mehr Vita-Cola-Mengen hinzu. Ein kleines Minus gibt es bei der absatz- wie umsatzmäßig eher kleinen Gastronomiesparte. Und so wurde es insgesamt mal wieder ein gutes Jahr für die Hassia-Gruppe.
Alle Analysen zum Absatz 2025:
1. MEG
2. Refresco
3. Aldi
4. Hassia
6. Gerolsteiner
7. Danone
10. Vilsa
11. Adelholzener
12. Hochwald-Sprudel
13. Winkels


