Über zu wenig Besucher kann sich Cornelius Sagasser nicht beklagen. Regionale Brauer, Safter wie Rauch oder Bauer, Konzerne wie Nestlé Waters und nationale Player wie Warsteiner lockten Gastronomen an. Und Leikeim ließ sich die harten Zeiten nicht anmerken.
Dass sich Andreas Leikeim in den von Bierkisten gesäumten Gängen auf dem Sagasser-Gelände, Coburg, blicken ließ, rechneten ihm viele hoch an. Wie es weitergeht bei seiner insolventen Brauerei, das wusste zwar auch am Sonntag noch niemand. Doch allein, dass Leikeim-Abgesandte aus Altenkunstadt mit einem Stand vertreten waren, ist ein Statement: Jammern nützt nichts. The Show must go on.
Den Umständen entsprechend war die Stimmung auf dem Gelände also dennoch gelöst. Cornelius Sagasser, der noch immer auf der Suche nach einem Nachfolger für den im Juni zu Waldhoff abzischenden Gastrochef André Tews ist, zeigte seinem Kollegen aus dem hohen Norden, Fabian Heidebrecht, wie Hausmesse geht. Und nutzte die Gelegenheit, die Bande mit fränkischen Brauern, aber auch großen Herstellern wie Warsteiner zu stärken.


