Timo Richter

Bitburgers Hoffnungsträger: Timo Richter

Bier statt Brause. Mit 39 gilt Timo Richter als neuer Hoffnungsträger in der Eifel. Zum Oktober wechselt er von Coca-Cola Europacific Partners zur Bitburger Braugruppe. Offiziell als Vertriebsdirektor West. Doch das ist erkennbar nur eine Zwischenstation.

Denn mit der Ankündigung des Wechsels wird die Perspektive gleich mitgeliefert: Richter soll „nach einer Übergangsphase“ das Amt des nationalen Vertriebsdirektors Außer-Haus-Markt von Rainer Noll, 60, übernehmen. In einer äußerst erfahrenen, im Altersdurchschnitt aber auch deutlich gereiften Gastro-Mannschaft soll Richter die Außer-Haus-Zukunft der gesamten von Bit prägen – inklusive knapp 1 Mio hl Fassbier.

Richter, der in Mayen nahe Bitburg wohnt, bringt 13 Jahre Coca-Cola-Erfahrung mit, zuletzt als Geschäftsleiter GFGH und Kooperationsbrauereien. AfG kann er, Strukturen auch. Bier hingegen noch nicht. Das weiß man in Bitburg – und nimmt es offenbar bewusst in Kauf. Die anstehende Neuaufstellung der Außer-Haus-Organisation soll der Neue gleich selbst mitgestalten. Auch über die Nachfolge der drei erfahrenen, nur noch wenige Jahre amtierenden Vertriebsdirektoren wird Richter damit perspektivisch mitentscheiden.

Aus seinem Coke-Umfeld ist zu vernehmen, dass man ihm diese Aufgabe zutraut. Richter gilt als kluger, fleißiger und sympathischer Vertriebsprofi, dem auch bei CCEP noch einige Türen offen gestanden hätten.

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