Bitburg mit Selbstgebackenem

Steile Karriere: Sebastian Ellies

Seit Urvater Dr. Michael Dietzsch 1998 von Bord ging, setzte die Bitburger Braugruppe mit W.Rose, P. Rikowski, W. Wolf, A. Dahm und zuletzt Sebastian Holtz auf renommierte Markenartikler. 

Doch die vermeintlichen Erlöser waren meist schnell wieder weg. Jetzt gibt es einen neuen Ansatz: Kurz nach der Ankündigung von Holtz, seinen Vertrag nicht zu verlängern (und zu Block ins heimische Hamburg zu entfleuchen), ruft Bitburg den Exportchef Sebastian Ellies, zum Marketing- und Vertriebs-Gf aus. Der 42-Jährige, der in Nordhessen wohnt, arbeitet seit acht Jahren für Bit, kennt das Biergeschäft von der Pike auf. 

Der gelernte Industriekaufmann sammelte erste Erfahrung bei Paulaner, als GVL Thurn & Taxis in Regensburg, und kam über Veltins und Pfungstädter in die Eifel, wo er noch ein Fernstudium in St. Gallen dranhängte. Er kann sich in Bitburg auf die Vertriebsrecken Thomas Kröffges (Handel) und Rainer Noll (Gastro) stützen.

Ellies wird die knapp fünf Mio hl große Braugruppe ab 1. Juni an der Seite von Finanz-Gf Markus Spanier und Personal & Rechts-Gf Dr. Stefan Schmitz (zugleich auch Gf der Bitburger Holding) leiten. Investitionen in die Technik, aktuell bei König und Lich, sowie in den Markt (aufgestockter Gastro-Etat) sind genehmigt. Der inzwischen weit investierte Gesellschafterkreis glaubt fest an Bier, will aus den Wirren des Biermarkts als Gewinner hervorgehen.

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