Wechsel an der Spitze von Cölner Hofbräu Früh

Frank Höhler kehrt nach Köln zurück

Die Cölner Hofbräu Früh bekommt einen neuen Geschäftsführer: Frank Höhler, 53, zurzeit noch CEO bei Franken Brunnen, übernimmt zum Jahreswechsel die operative Führung von Alexander Rolff, 62. Dieser gibt dann seine Verantwortung als geschäftsführender Gesellschafter “aus persönlichen Gründen” ab, bleibt dem Unternehmen aber als Gesellschafter “und Ratgeber” verbunden. 

Rolff hatte die Geschäftsführung der Familienbrauerei 1999 von seinem Vater Eduard Rolff übernommen und gemeinsam mit seinem Partner Hermann R. Müller und seit vielen Jahren mit dessen Sohn Philipp C. Müller ausgebaut. Der neue Gf und Partner von Philipp C. Müller, Frank Höhler, war vor seiner Zeit bei Franken Brunnen u.a. von 2006 bis 2015 Gf der Deutschlandzentrale von SABMiller (Pilsner Urquell, Tyskie) mit damaligen Sitz in Köln. Ende August kündigte er überraschend an, seinen Vertrag bei Franken Brunnen nicht zu verlängern. 

Höhler, der persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) ohne Anteile wird, ist die Wunschlösung von Rolff. Als Kandidaten hatte er ihn schon länger auf dem Zettel. Geeinigt hat man sich dem Vernehmen nach in einem persönlichen Gespräch - ganz ohne Hilfe eines Headhunters. Dabei dürfte Rolff auch der Standort Köln in die Karten gespielt haben: Höhlers Wohnsitz Neuss ist gerade mal 40 km entfernt. 

Bei der Früh, die sich aktuell etwas besser entwickelt als der Markt, wird Höhler für alle Ressorts (inkl. Technik) zuständig sein. Auch für die eigenen Gastro-Objekte in Köln, die momentan wie so viele andere auch mit großen Problemen zu kämpfen haben. Der große strategische Masterplan sieht übrigens vor, dass In acht bis zehn Jahren Rolffs Sohn Christian in der Brauerei übernimmt. Aktuell studiert der Junior noch und soll anschließend weitere Praxiserfahrung in der Branche sammeln. Erste Schritte hat er bereits als Trainee bei Veltins gemacht. 

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