Aufsicht für Gerolstein

Noch'n Job: Stefan Schmitz

Dr. Stefan Schmitz, Gf der Bitburger Braugruppe und als Nachfolger von Matthäus Niewodniczanski seit Jahresanfang zugleich Gf der Bitburger Holding, ist in dieser Rolle nun auch in den Beirat der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG eingerückt. 

Das neunköpfige Aufsichtsgremium wird seit der Fusion mit der Flora-Brunnen, Rud. Buse GmbH im Jahre 1984 mit jeweils vier Vertretern von Mehrheitsgesellschafter Bitburger und vier Vertretern der 33%-Gesellschafterin Familie Buse besetzt. Dazu kommt mit Ex-Eckes Granini-CEO Thomas Hinderer ein Externer. 

In der Komplementär-Gesellschaft Gerolsteiner Brunnen GmbH sind Horst Buse und Axel Simons Tochter Olivia Zirkel als Gesellschafter eingetragen. Deutschlands größte Brunnenmarke ist gut unterwegs. Die Preiserhöhung des Jahres 2024 wurde von Vertriebsdirektor Harald Stadler und seinen Leuten durchgekämpft, Auslistungen (Rewe, Aldi) überstanden. Unterm Strich konnte Gerolsteiner-Chef Roel Annega letzte Woche ein kleines 2024er Umsatzplus von 1% vermelden. Der Absatz sei stabil geblieben. 

Laut der Ende Januar erschienenen INSIDE-Mineralbrunnen-Hitliste ging das Volumen um 1% auf 780 Mio Liter zurück. Damit wäre die Braugruppe, die sich aktuell auf neue Preisfelder vortastet, für dieses Jahr hochzufrieden. Dort haben Schmitz, Personalchef Markus Spanier und vor allem Marketing- und Vertriebs-Gf Sebastian Holtz nach dem plötzlichen Abschied von Technik-Gf Jan Niewodniczanski (Sabbatical bis Okober) die Fäden in der Hand. 

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