Es kam, wie INSIDE es vor drei Wochen (Ausgabe 984) vorab gemeldet hatte: Bei den Freien Brauern mit ihren bis dato 46 angeschlossenen Mittelständlern gibt es nach dem schmerzvollen Ende der Hütt-Brauerei eine würdige Nachfolgerin im erlauchten Kreis: Per 1. Oktober hat sich die österreichische Mohrenbrauerei August Huber, Dornbirn in Vorarlberg, Tirol, den Freien Brauern angeschlossen.
Mohren, die auch dem österreichischen Verband der Kulturbrauer angehört, machte in den vergangenen Jahren immer wieder auf sich aufmerksam - u.a. wegen des stilisierten
Mohrenkopfes im Firmenlogo, der seinerzeit einen Shitstorm aus dem sattsam bekannten Entrüstungsportfolio der sozialen Netzwerke generierte. Mohren aber blieb standhaft. Im selben Jahr fungierte die rund 180.000 hl große Brauerei als Testgelände für eine von Emhart Glass und der Schweizer Vetropack entwickelte Leichtglasflasche (INSIDE 875), die etwas modifiziert mittlerweile Grundlage des 0,33 Liter Bierflaschenpools in Österreich ist.
