Brauer: Miese auch im Juli

Weiter nur schlechte Nachrichten für die deutschen Brauer: Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat die Brauwirtschaft auch im Juli wieder deutlich Volumen verloren, diesmal waren es 4,8% im Inland und 4,1 % gesamt. Rund 340.000 hl verlor allein der Juli 2025 damit gegenüber Juli 2024.

Aufgalufen steht damit bereits ein Minus von 5,8% im Inland und 5,9 % gesamt - fast drei Mio hl sind allein in den ersten sieben Monaten gegenüber 2024 verloren gegangen.

Der Export in Drittländer außerhalb der EU entwickelte sich im Juli mit -14 % gegenüber Vorjahr dramatisch schlecht, vor allem der Einbruch bei den Exporten nach Russland dürfte dafür ausschlaggebend gewesen sein. Innerhalb der EU gab es ein Plus von 8,1 %. Aufgelaufen Januar bis Juli liegt der Export in Drittländer 10,5 % gegenüber 2024 im Minus.

Auffällig: Biermischgetränke entwickelten sich zuletzt deutlich gegen den Bier-Trend und legten im Juli 11,8 % zu. Aufgelaufen steht hier ein Plus von 8,8%.

Alkoholfreie Biere sind in den Zahlen des Bundesamtes nicht enthalten.

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