Während der Verkauf (umgerechnet 37,5 Mio Euro) von Teilen von Brewdogs internationalem Geschäft nach der Filettierung durch die Investmentberater von AlixPartners schnell über die Bühne ging, war es um das Deutschlandgeschäft still geworden. Nun hat sich Country Manager DominikTosch in einem Statement geäußert. Kernbotschaft: Die Betriebe in Berlin-Mariendorf, Berlin-Mitte und Hamburg sollen wieder geöffnet werden, nachdem die Schließung aller Standorte vermeintlich schon beschlossen war.
Das vorläufige Insolvenzverfahren der deutschen Gesellschaften ist bereits angelaufen. Zum Insolvenzverwalter bestellt wurde Sanierer Dr. Philipp Hackländer, White & Case LLP, Berlin. Er sei bereits auf der Suche nach nationalen oder internationalen Investoren, die die Hamburger und Berliner Standorte später übernehmen sollen. Für die Belegschaft bedeutet das: Die Gehälter sind wohl vorerst gedeckt. Auch der Wareneinkauf läuft wieder, so Tosch. Und das Bier für den LEH sei ohnehin in den vergangenen Wochen weiterproduziert worden.
