Die Mannheimer Eichbaum-Story geht weiter: Die Gläubigerversammlung ein Konstrukt zur Fortführung akzeptiert, das, wie gestern berichtet, im Wesentlichen auf zwei Säulen ruht: Um die Eigenmarke Eichbaum kümmert sich zumindest bei Abfüllung und Vertrieb die Pirmasenser Park&Bellheimer-Brauerei von Roald Pauli. Als Finanzinvestor fungiert nach unseren Informationen der Mittelstandsfinanzierer Lafayette. Der will einen Teil der Brauereiimmobilie verwerten.
Eichbaum hatte im Spätherbst 2025 vorläufige und zum 1.1. 2026 reguläre Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Das rund 1,3 Mio hl große Haus (davon ca 130.000 hl Eigenmarke) war 2025 massiv unter Druck geraten und musste auf Druck der Banken seine Erfolgsmarke Karamalz an Veltins verkaufen. Inhaber Andreas Hiby-Durst musste die Geschäftsführung verlassen. Dort schnitzten seit Monaten die beiden Gf Frank Reifel und Uwe Aichele an einer Lösung. Dass rund 200 der 300 Angestellten das Haus werden verlassen müssen, konnten auch sie nicht abwenden.
