Hasseröder: Analyse zum Absatz 2024

7,99 Euro kostete die Kiste Hasseröder Premium Pils (20x0,5 und 24x0,33Liter) in der Kalenderwoche 50 bei Netto. Das sind 52% unter Normalpreis. Der Auerhahn hält‘s aus. Nach über zehn Jahren auf dem Aktionsgrill lebt Hasseröder immer noch. Nicht nur im Osten. Ohne jedwede Mediaspendings, ohne eigenes Management ist Hasseröder die meistverkaufte ostdeutsche Biermarke in der alten BRD. Weit vor Oetkers national beworbenem Konzern-Flaggschiff Radeberger Pils. 

Preislich ist die AB Inbev-Marke von einer Handelsmarke nicht mehr zu unterscheiden. Was auch Nielsen-Zahlen belegen: Im Oktober 2024 lag der Liter Hasseröder mit 97 Cent exakt auf dem Niveau des Handelsmarkenpreises im selben Monat. AB Inbevs fancy Fokusmarke Corona indessen, die seit letztem Jahr auch in Deutschland hergestellt werden darf – die Genehmigung hatte die Behörde vor Ort erteilt (INSIDE 953) –, hat 12% zugelegt und liegt jetzt bei 380.000 hl. Gebraut wird das Maisbier in Wernigerode. Und San Miguel, das schon länger in Sachsen-Anhalt hergestellt wird, steht bei 85.000 hl (+40%). Zumindest in der Produktion wurde das Hasseröder-Minus von 47.000 hl in diesem Jahr also locker aufgefangen.

 

Alle Analysen zum Absatz 2024:

  1. Krombacher
  2. Bitburger
  3. Veltins
  4. Paulaner
  5. Beck's
  6. Warsteiner
  7. Oettinger
  8. Augustiner
  9. Hasseröder
  10. Erdinger
  11. Radeberger
  12. Ur-Krostitzer
  13. Mönchshof
  14. Jever
  15. Franziskaner

INSIDE-Biermarken-Hitliste 2024

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