Hasseröder: Analyse zum Absatz 2025

Wie keine zweite der deutschen AB Inbev-Marken litt Hasseröder unter dem Konditionskrimi mit der Edeka. In den letzten Jahreswochen verschwand die Marke aus Handzetteln und Regalen. Die Wiedereinlistung nach der Einigung mit Epic/Everest zahlt erst 2026 wieder in die Statistik ein. 6,5% steht die Marke im Minus. Und das, obwohl die Inbev-Verkäufer auch wieder Versuche unternahmen, das Jahresergebnis zu frisieren und bei Streckenverlegern anklopften, ob sie nicht ein paar Paletten zum Sonderpreis auf Vorrat stellen mögen. 

Die aus der Sicht von Fachhändlern „perversen“ Aktionspreise, haben bei weitem nicht mehr den Mengenhub der früheren Tage. Dabei wird der Abstand zu den imaginären Regalpreisen (17,99 Euro und mehr) immer größer. Der Auerhahn verkohlt weiter auf dem Rost: Auch im vergangenen Jahr stand die Kiste Hasseröder wieder für unter 8 Euro bei Rewe, Norma und Co.

Um die Anlagen in Wernigerode auszulasten, drehen die Techniker den Corona-Regler auf Anschlag. Demnächst soll das Maisbier auf 430.000 hl kommen. Dabei wächst der Alkoholfrei-Anteil mit Corona Cero auf allmählich 10%. 

Alle Analysen zum Absatz 2025: 

1. Krombacher
2. Veltins
3. Bitburger
4. Paulaner
5. Beck's
6. Warsteiner
7. Oettinger
8. Augustiner
9. Erdinger
10. Hasseröder
11. Radeberger
12. Mönchshof
13. Ur-Krostitzer
14. Jever
(15. Franziskaner)

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