Ur-Krostitzer: Analyse zum Absatz 2025

In Ostdeutschland, wo die Radeberger Gruppe mit sechs Brauereien ihre dicksten Bretter bohrt, lief es nicht besser als im Rest der Republik. In Berlin verloren sowohl Kindl als auch Berliner Pilsner 7% ihres Absatzes. Freiberger (-4%) und Rostocker (-6%) bewegten sich in etwa wie die (noch) größte Konzernmarke Radeberger (siehe oben). Das gruppenweite Fassbierminus von 4,5% schlug im Osten auch auf die hauseigenen Drinkport-Töchter durch (vgl. S.3).

Einzig Ur-Krostitzer blieb wehrhaft. Allerdings auch die örtliche Belegschaft. Die NGG hatte hohe Lohnforderungen (+7%) im Sommer mit Streiks an diversen Radeberger-Standorten begleitet, u.a. war der Betrieb in Krostitz dreimal vom Netz und lief leer. Ohne die Streiks wäre „Uri“ mit Plus rausgegangen. 

Alle Analysen zum Absatz 2025: 

1. Krombacher
2. Veltins
3. Bitburger
4. Paulaner
5. Beck's
6. Warsteiner
7. Oettinger
8. Augustiner
9. Erdinger
10. Hasseröder
11. Radeberger
12. Mönchshof
13. Ur-Krostitzer
14. Jever
(15. Franziskaner)

Share this article: