Jever: Analyse zum Absatz 2025

Die an mehreren Standorten der Radeberger Gruppe abgefüllte Marke Jever (gebraut wird nur im Friesischen Brauhaus zu Jever) ist ein Bleifrei-Pionier. 1991 vom damaligen Jever-Gf Waldemar Kreiter auf der Internorga vorgestellt (INSIDE 185), wird Jever Fun in wenigen Jahren Jever Pils als größte Sorte ablösen. Mit dem neuen Jever Fun 0,0, eine Antwort auf Krombacher, Bitburger und Co, soll das Wachstumstempo erhalten bleiben.

Doch träumen die Frankfurter Strategen für ihre unverändert stark beworbene Marke nicht nur alkoholfrei. Das in diesem Sommer in der Dose (abgefüllt in Dortmund) in den Markt gegangene Jever Strong mit 7,5% Alkohol erfüllt freilich eher den Zweck, nordische Wettbewerber wie Carlsberg oder Faxe rauszuhalten. Bis Jahresende liefen 3.000 hl Strong auf.

Mehr Potenzial liegt freilich im Alkoholfreien. Die alkoholfreien Varianten der Konzernmarken funktionieren nicht nur bei Jever gut. Insgesamt weist die Radeberger-Statistik über alle Bleifrei-Marken (vom stabilen Clausthaler bis zum Überflieger Guinness 0,0) einen Zuwachs von 7,5% Zuwachs aus. Zu wenig, um den Rückgang im Kerngeschäft ansatzweise aufzufangen. 

Alle Analysen zum Absatz 2025: 

1. Krombacher
2. Veltins
3. Bitburger
4. Paulaner
5. Beck's
6. Warsteiner
7. Oettinger
8. Augustiner
9. Erdinger
10. Hasseröder
11. Radeberger
12. Mönchshof
13. Ur-Krostitzer
14. Jever
(15. Franziskaner)

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